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Ausbildungswerkstatt der Luftwaffe - Husum

Johannes Frauen

Mitte der 70er Jahre herrschte u.a. auch im Bereich Nordfrieslands ein Mangel an qualifizierten Ausbildungsplätzen. Dies veranlasste die Politik, Verwaltung, Gewerkschaft und die Arbeitsverwaltung bei der Bundeswehr anzufragen, ob diese nicht im gewerblich technischen Bereich zivile Ausbildungsplätze schaffen könne. Das Bundesverteidigungsministerium griff die Idee auf, zumal es sich von ihrer Verwirklichung auch Lehrstellen für Soldatenkinder versprach.

 

Quelle: luftwaffe.de

Das damalige Versorgungsregiment 7 erhielt 1976 vom Bundesministerium der Verteidigung den Auftrag eine Ausbildungswerkstatt einzurichten. Beim LwVersRgt 7 in der Julius-Leber-Kaserne wurde ein Teil der Halle 39 für die Ausbildungswerkstatt der Luftwaffe Husum bereitgestellt und die erforderlichen Umbaumaßnahmen eingeleitet.

 

Die Standortverwaltung stellte die von einer Kommission ausgewählten 12 Auszubildenden (6 Flugzeugmechaniker und 6 Kraftfahrzeugmechaniker) und 2 Ausbilder (1 Ausbildungsleiter und Lehrmeister und 1 Lehrgeselle) ein. Alle 12 Auszubildenden waren Haupt- und Realschüler. 1985 wurde dann die Ausbildungswerkstatt um einen dritten Beruf, den Kommunikationselektroniker (12 Azubis), erweitert.

 

Mittlerweile werden in der Ausbildungswerkstatt 32 Personen pro Jahr ausgebildet – zwölf Fluggerätmechaniker (FGM) Fachrichtung „Instandhaltung“ und 20 Elektroniker für Geräte und Systeme (EGS) in dem Einsatzgebiet „Informations- und Kommunikationstechnische Geräte“. Bei einer Lehrzeit von dreieinhalb Jahren befinden sich gleichzeitig etwa 128 Auszubildende im Betrieb. Sie werden derzeit von 19 Mitarbeitern betreut. Von den insgesamt 646 erfolgreich Ausgebildeten waren und sind etwa 60 bis 70 Prozent als länger dienende Soldaten in den technischen Bereichen der Bundeswehr tätig. Ein anderer großer Teil hat den Weg über weiterführende Schulen ins Studium angetreten.

 

Im Rahmen der Luftwaffenstruktur 5 wurde die Ausbildungswerkstatt der LW am 01.07.2002 vom Luftwaffenversorgungsbataillon 7 an die Flugabwehrraketengruppe 26 übergeben.